Betrieblicher Gesundheitsberater für Selbständige
Die Ausbildung zum Betrieblichen Gesundheitsberater für Selbständige soll die Absolventen befähigen, im Rahmen ihrer Selbständigkeit Gesundheitsmanagementmaßnahmen in Betrieben zu implementieren. Sie umfasst sechs Seminare a drei Tage, also insgesamt 18 Tage. Sie findet in der Regel von Montag bis Mittwoch statt. Die Seminare verteilen sich auf anderhalb Jahre. Jedes Seminar ist einem Themenschwerpunkt gewidmet, der aus unserer praktischen Arbeit im Gesundheitsmanagement für Unternehmen stammt. Die Ausbildung schließt mit einem Colloquium ab.
Mit erfolgreichen Absolventen arbeiten wir nach Abschluss der Ausbildung und bei persönlicher und fachlicher Eignung für unsere Kunden zusammen.
1. Seminar:
Einführung in das Gesundheitsmanagement/Selbständig im Gesundheitsmanagement?
- Vorstellung der Teilnehmer, der Trainer, der Ausbildungsinhalte im Überblick
- Geschäftsmodell Weikert Gesundheitsmanagement/Zusammenarbeit mit aktuellen Kundenunternehmen
- Lernziele der Teilnehmer, des Trainers
- Generelle Arbeitsweisen im Seminar (Arbeitsgruppen, Einzelarbeit, Punktesystem)
- Biografischer Hintergrund/Arbeit mit der Biografie: Persönliche und fachliche Kompetenzen der Teilnehmer
- Teilnehmerwünsche (Themen, etc.)
- Einführung in das Gesundheitsmanagement (Grundlagen)
- Analyse im Gesundheitsmanagement 1 (Grundlagen Diagnose im Gesundheitsmanagement)
- Professionelle Kompetenzen oder welche Vorteile bringt der externe Experte im Gesundheitsmanagement für das Unternehmen?
- Schwerpunkt 1: Gesprächsführung im Gesundheitsmanagement/Grundlagen
- Schwerpunkt 2: Gesundheitsmanagement: von der Akquise bis zum Auftrag
2. Seminar:
Praxis im Gesundheitsmanagement/ Techniken
- Gesundheitsmanagement für Fortgeschrittene (Arbeitstechniken)
- Analyse im Gesundheitsmanagement 2 (Diagnose für Fortgeschrittene im Gesundheitsmanagement)
- Der "Quick-Check-Gesundheitsstatus"- Von der Betriebsbegehung bis zur fertigen Präsentation vor dem Auftraggeber
- Von der kompletten Fehlzeitenanalyse bis zur erfolgreichen Intervention
- (Selbst-)Marketing im Gesundheitsmanagement
- Schwerpunkt 1: Gesprächsführung mit Kunden/Vorgesetzten/Übungen
- Schwerpunkt 2: Gesprächsführung mit Patienten/Mitarbeiterberatung/Übungen
- Schwerpunkt 3: Interventionsplanung im Gesundheitsmanagement/
- Fallübung Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM): Praktische Vorgehensweisen
3. Seminar:
Einzeldiagnosen im GM 1 - Von der psychischen Belastung bis zur psychosomatischen/psychischen Erkrankung
- Umgang mit Kennzahlen und Daten im Gesundheitsmanagement/Von der Diagnose zur Interventionsplanung
- Konkreter Umgang mit Fehlzeiten (Arbeitsunfähigkeit) im Gesundheitsmanagement
- Die häufigsten Einzeldiagnosen (ICD-10) im Gesundheitsmanagement: „Wie erkenne ich z. B. ein Erschöpfungssyndrom (Burnout) oder andere psychosomatische/psychische Diagnosen im Betrieb?“
- Interventionsplanung nach System (mit Fallbeispielen Burnout)
- Einzelfallhilfe am Beispiel des akuten Burnouts (Fallarbeit)
- Unterschiede in der praktischen Durchführung von Gesundheitsmanagementsystemen (am Beispiel einer Fabrik und eines Krankenhauses)
- Netzwerke/Kooperation: Zusammenarbeit mit Haus- und Fach-Ärzten, niedergelassenen Psychologen und Ärzten, Sozialberatungen und speziellen Kliniken bei einzelnen Beschwerdebildern
4. Seminar:
Einzeldiagnosen im GM 2 - Von der Atemwegserkrankung bis zur Muskelskeletterkrankung/Dokumentation
- Weitere wichtige Einzeldiagnosen und ihre Rolle im Gesundheitsmanagement
- Die häufigsten Einzeldiagnosen (ICD-10) im Gesundheitsmanagement: „Wie erkenne ich z. B.: Atemwegserkrankungen oder andere Diagnosen im Betrieb?“
- Interventionsdurchführung nach System (mit Fallbeispielen Atemwegserkrankungen, Muskelskelett)
- Einzelfallhilfe am Beispiel Atemwegserkrankungen „Asthma“, „Rücken“
- Einzelfallbearbeitung/Fallsupervision unter Anleitung des Trainers
- Medizinische Rehabilitation: Antragsverfahren der wichtigsten Erkrankungen und ihre inhaltliche Begründung
- Zusammenarbeit mit Leistungsträgern: Wie kann man Antragsverfahren für den Kunden beschleunigen?
- Einführung in Falldokumentation "Casemanagement" und Berichtswesen/rechtliche Grundlagen/Schweigepflicht, etc.
5. Seminar:
Suchtprävention im GM - Neue Entwicklungen und Vorgehensweisen bei substanzinduzierten und substanzlosen Abhängigkeiten (in der Paracelsus Berghofklinik)
- Ein altes Problem, aber neue Wege im Umgang? Einführung in moderne Suchttheorien und Interventionstechniken
- Besuch und Vorstellung der Fachkliniken für Sucht und Psychosomatik (Paracelsus Berghof- und Wittekindklinik Bad Essen)
- Der Weg eines Patienten von der ersten Beratung bis in die Behandlung
- Medizinische Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen: Wie schreibe ich einen „Sozialbericht“?
- Tagesablauf der Patienten
- Diskussion mit aktuellen Patienten (Gruppe allein ohne Trainer)
- Ambulante Therapie und/oder stationäre Behandlung - Ein Widerspruch?
- Behandlungswege- und –möglichkeiten (Privatpatienten, ambulant, stationäre u.a.)
6. Seminar:
Zusammenarbeit mit WGM, E-Learning, Weiterbildung der Kandidaten, Colloquium, Prüfungsvorbereitungen, Zertifikatsübergabe, Abschlussveranstaltung
- Integration in das Geschäftsmodell Weikert Gesundheitsmanagement?
- Übernahme von Teilaufträgen aktueller Aufträge (als Subunternehmer)
- E-Learning, Weiterbildung nach der Ausbildung
- Vorbereitung der Prüfung durch Colloquium, Ablaufplanung, Gäste
- Wiederholung der wichtigsten Themen
- Block für freie Teilnehmerthemen
- Zertifikatsübergabe
- Pressetermin mit Fotos und Artikel
- Abschlussveranstaltung mit Essen und Möglichkeiten zum Gespräch mit Kunden/Unternehmensvertretern
Fordern Sie unter Kontakt: Nähere Informationen zu den einzelnen Seminaren, Zugangsvoraussetzungen und Preise, Infos zum Hotel, etc. an. Sie können mich auch gerne abends anrufen und ich berate Sie persönlich am Telefon:
05472-949075
Unsere Trainer sind Diplom-Pädagogen, Diplom-Psychologen, Diplom-Sozialarbeiter, Ärzte, Theologen, Juristen und Betriebliche Gesundheitsberater, die schon in der Praxis arbeiten. Die Ausbildung wird wissenschaftlich begleitet. Eine Zertifizierung ist beantragt.
(C) Wolfgang Weikert, Weikert Gesundheitsmanagement, 03. September 2011

